XXXVIII – Fort Örlinger Turm

Der freistehende Geschützturm, im Volksmund auch „Schwedenturm“ genannt wurde von 1850 bis 1852 unter Oberleutnant Arlt erbaut und konnte mit 106 Mann belegt werden. Er liegt 600 m östlich der Wilhelmsfeste im Örlinger Tal direkt an der Filstalbahn, zu deren Schutz er errichtet wurde. Eine Besonderheit der Ulmer Bundesfestung sind die Maschikuli am Turm anstelle der sonst üblichen Flankierungstürmchen, mit denen der Boden direkt vor dem Turm bestrichen werden konnte. Im Erdgeschoss befinden sich zurückgezogene Bögen, in die Senkscharten eingebaut wurden. Die Erdbedeckung wurde 1948 gegen einen Zementglattstrich ausgetauscht. Danach diente der Turm als Jugendherberge, bis sie 1960 auf das Gelände des ehemaligen Forts Mittlerer Kuhberg umzog. Bis Juli 2010 war der Turm noch bewohnt.

Jochen

Naturfreund ist derjenige, der sich mit allem, was in der Natur lebt, innerlich verbunden weiß, an dem Schicksal der Geschöpfe teilnimmt, ihnen, soviel er kann, aus Leid und Not hilft, und es nach Möglichkeit vermeidet, Leben zu schädigen oder zu vernichten. (Albert Schweitzer)

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