Volkmarsberg

Der Volkmarsberg ist ein im Ostalbkreis gelegener 743,6 m ü. NHN hoher Berg der Schwäbischen Alb. Er ist der Hausberg der Stadt Oberkochen.

Der Volkmarsberg erhebt sich westlich der Stadt Oberkochen im Albuch, einem nordöstlich gelegenen Teil der Schwäbischen Alb westlich des Kocher-Brenztals.

Die Bergkuppe, die bis auf über 743 m ü. NHN aufragt, besteht aus Massenkalken des Weißen Jura mit Schichten des Malm epsilon und zeta 1. Die Wacholderheide auf der Hochfläche ist eine frühere Schafweide, die teilweise vom Wald zurückerobert wurde. Sie ist seit 1928 unter Naturschutz gestellt. Der unbewaldete Teil des Naturschutzgebiets präsentiert sich heute als parkähnliche Wacholderheide, die von alten Buchen, Eichen und Linden belebt wird.

Zum Volkmarsberg, auf dessen Gipfel ein 23 Meter hoher Aussichtsturm steht, führen zahlreiche Wanderwege. Der 365 Kilometer lange Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg des Schwäbischen Albvereins führt von Donauwörth über den Volkmarsberg nach Tuttlingen und folgt dabei dem Albtrauf. Auch ein Abschnitt des Jakobswegs führt von Neresheim über den Volkmarsberg nach Rottenburg am Neckar und weiter zum 2.400 Kilometer von Oberkochen entfernten Santiago de Compostela.

Seite „Volkmarsberg“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. Mai 2020, 17:55 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Volkmarsberg&oldid=199851986 (Abgerufen: 17. Mai 2020, 16:29 UTC)

Jochen

Naturfreund ist derjenige, der sich mit allem, was in der Natur lebt, innerlich verbunden weiß, an dem Schicksal der Geschöpfe teilnimmt, ihnen, soviel er kann, aus Leid und Not hilft, und es nach Möglichkeit vermeidet, Leben zu schädigen oder zu vernichten. (Albert Schweitzer)

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