X – Kienlesbergbastion

Die Bastion wurde zwischen 1843 und 1852 unter von Hügel erbaut und konnte mit 390 Mann belegt werden. Auffällig ist die wuchtig gebaute Doppelcaponniere, die heute direkt an der Bundesstraße liegt. Daneben besteht das vollständig erhaltene Werk aus einem kleinen Reduit – in den Entwürfen war ein deutlich größeres geplant –, einer mit Bögen verstärkten Escarpe, der Kehlmauer, dem 1880 traversierten Wall, einer hinter der Caponniere liegenden Mörserbatterie und einem trockenen Graben. In den Wallenden wurden Pulvermagazine angelegt, das linke wurde später zu einem Geschosslademagazin umfunktioniert. Nach Ende des Ersten Weltkrieges gab es Pläne, die Doppelcaponniere zur Kirche für den Stadtteil Eselsberg umzubauen, was aber nicht realisiert wurde. Heute wird die Caponniere von einem Jugendclub und einer Pfadfindergemeinschaft genutzt. In den 1990ern wurde der Wildwuchs auf dem Gelände entfernt und in den 2000ern ein Spazierweg angelegt.

Jochen

Naturfreund ist derjenige, der sich mit allem, was in der Natur lebt, innerlich verbunden weiß, an dem Schicksal der Geschöpfe teilnimmt, ihnen, soviel er kann, aus Leid und Not hilft, und es nach Möglichkeit vermeidet, Leben zu schädigen oder zu vernichten. (Albert Schweitzer)

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