Geysir Andernach

Der Geysir Andernach (ursprünglich: Namedyer Sprudel) ist mit etwa 50 bis 60 Metern Auswurfshöhe der höchste Kaltwassergeysir der Erde. Er befindet sich auf dem Namedyer Werth, einer Halbinsel im Rhein bei Andernach im rheinland-pfälzischen Landkreis Mayen-Koblenz und wurde 1903 erstmals erbohrt.
Eine Eruption des Geysirs dauert etwa acht Minuten, das Intervall zwischen zwei Ausbrüchen etwa zwei Stunden. Sein Antrieb ist natürliches Kohlendioxidgas, wie in einer geschüttelten Mineralwasserflasche. Der Geysir ist seit 2006 touristisch erschlossen und eine der Attraktionen im Vulkanpark sowie Teil des nationalen Geoparks Laacher See. Nahe dem Rheinufer steht 2,1 km südöstlich des Geysirs in Andernach das Erlebniszentrum Geysir Andernach, in dem unter anderem die Funktionsweise des Geysirs erläutert wird. Von der dortigen Anlegestelle besteht eine Schiffsverbindung zur Anlegestelle Namedyer Werth. Der Geysir gehört zu den 15 Meisterwerken zwischen Rhein und Mosel.

Seite „Geysir Andernach“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. April 2020, 14:24 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Geysir_Andernach&oldid=199200537 (Abgerufen: 5. Mai 2020, 18:19 UTC)

Jochen

Naturfreund ist derjenige, der sich mit allem, was in der Natur lebt, innerlich verbunden weiß, an dem Schicksal der Geschöpfe teilnimmt, ihnen, soviel er kann, aus Leid und Not hilft, und es nach Möglichkeit vermeidet, Leben zu schädigen oder zu vernichten. (Albert Schweitzer)

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