Burgruine Hiltenburg

Die Burgruine Hiltenburg ist die Ruine einer hochmittelalterlichen Gipfelburg auf dem 716,5 m ü. NHN hohen Schlossberg im Filstal hoch über Bad Ditzenbach im Landkreis Göppingen in Baden-Württemberg.

Die Burg wurde im Jahre 1289 zum ersten Mal als Sitz eines Amtmannes der Grafen von Helfenstein erwähnt. Nachdem die ältere helfensteinsche Linie die Burg ab 1356 als Nebenresidenz genutzt hatte, wurde sie 1396 Hauptwohnsitz der Helfensteiner. Von 1446 bis 1482 war die Hiltenburg an Württemberg verpfändet.

Am 9. November 1516 wurde die Burg auf Befehl von Herzog Ulrich von Württemberg zerstört und aus Kostengründen nicht wieder aufgebaut. Die Helfensteiner verlegten ihre Residenz nach Wiesensteig. In den Jahren 1976 bis 1979 wurden die Mauerreste von der Forstdirektion Stuttgart und dem Staatlichen Forstamt Weilheim/Teck gesichert. Bei neuerlichen Restaurierungen fanden archäologische Ausgrabungen durch die Kreisarchäologie Göppingen statt. Heute ist die Burgruine ein beliebtes Ausflugsziel im Oberen Filstal. Die Anlage bietet einen Grillplatz mit Liegewiese sowie eine neu errichtete Aussichtsplattform mit einem weiten Blick auf Bad Ditzenbach und die angrenzenden Ortschaften.

Seite „Burgruine Hiltenburg“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. Februar 2020, 17:39 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Burgruine_Hiltenburg&oldid=197231380 (Abgerufen: 30. April 2020, 17:00 UTC)

Jochen

Naturfreund ist derjenige, der sich mit allem, was in der Natur lebt, innerlich verbunden weiß, an dem Schicksal der Geschöpfe teilnimmt, ihnen, soviel er kann, aus Leid und Not hilft, und es nach Möglichkeit vermeidet, Leben zu schädigen oder zu vernichten. (Albert Schweitzer)

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